2. Treffen des Netzwerkes Essstörungen Sachsen & Antrittsvorlesung „Neue neurowissenschaftliche Befunde zu Essstörungen: from bench to bedside“ am 15.03.2017

posted Apr 10, 2017, 2:04 AM by Stefan Ehrlich   [ updated Apr 10, 2017, 2:20 AM ]

Am 15.03.2017 fand das 2. Treffen des Netzwerkes Essstörungen Sachsen und die Antrittsvorlesung „Neue neurowissenschaftliche Befunde zu Essstörungen: from bench to bedside“ von Prof. Dr. med. Stefan Ehrlich statt.

Das Netzwerk Essstörungen Sachsen wurde in enger Zusammenarbeit zwischen der Klinik und Poliklinik für Psychosomatik und Psychotherapie, des Zentrums für Essstörungen der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, des  Bereichs Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften, zahlreichen niedergelassenen Kollegen, der Dresdner Jugendwohngemeinschaft für Patientinnen mit Essstörungen (WG Carla), einer Selbsthilfegruppe und weiteren Akteuren mit dem Ziel gegründet, enger und sektorenübergreifend zusammenzuarbeiten, um so die Verbesserung der Versorgung von PatientInnen mit Essstörungen in Sachsen anzustreben.

Nähere Informationen dazu auf der Webseite des Netzwerkes.


Im Rahmen des Netzwerktreffens fand auch die Antrittsvorlesung von Prof. Dr. med. Stefan Ehrlich statt.

Zur Person von Prof. Dr. med. Stefan Ehrlich: Nachdem er im Jahr 2010 einem Ruf als Professor für Angewandte Entwicklungsneurowissenschaften an die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus Dresden folgte und die Leitung des Zentrums für Essstörungen der Klinik übernahm, wurde Prof. Ehrlich am 01. Juni 2016 zum W3-Professor und Leiter des eigenständigen Bereichs Psychosoziale Medizin und Entwicklungsneurowissenschaften berufen.

Damit ist er für die Lehre im Fach Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie verantwortlich. Er leitet weiterhin das Zentrum für Essstörungen und hofft, als erfahrener Kliniker den Studierenden des Fachs Medizin im vorklinischen Abschnitt noch mehr praktische Inhalte nahebringen zu können.

Seine Forschungsschwerpunkte liegen insbesondere im Bereich Neuroimaging und fokussieren unter anderem auf Essstörungen (Anorexia nervosa), Autismus sowie Schizophrenie (siehe auch   www.sfb940.de, www.asd-net.de).


Anbei ein paar Impressionen der Veranstaltung.